Den Sport nach dem Lehrabschluss zu meinem Beruf zu machen war keine Wahl, die ich auf die leichte Schulter nahm. Diese Entscheidung schickte mich in eine neue Welt. Profisport ist kein Job der um 8 Uhr morgens beginnt und um 17 Uhr endet. Um die hoch gesteckten Ziele erreichen zu können, muss ich immer wieder Kompromisse eingehen und mich gut organisieren. Mein Beruf ist mein Körper und mein Körper mein Kapital.

Der Nebenjob im Schreinerbetrieb meines Vaters ist ein guter Ausgleich und wichtig für meine berufliche Zukunft nach der sportlichen Karriere.

Die Erfahrungen, die ich durch diese beiden Berufe machen kann, sind für mich von enormem Wert.
Nach drei Jahren als Berufssportler startete ich Mitte Oktober 2017 den Bachelorstudiengang Kommunikation mit den Vertiefungen Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW in Winterthur. Das Studium absolviere ich, um den Sport weiterhin auf höchster Ebene betreiben zu können, im Teilzeitmodus.

Berufssport als Leichtathlet ist kein Job mit grossem finanziellen Verdienst. Deshalb ist es mir umso wichtiger, nach meiner Zeit als Sportler eine andere grosse Aufgabe angehen zu können.