Den Sport nach dem Lehrabschluss zu meinem Beruf zu machen war keine Wahl, die ich auf die leichte Schulter nahm. Diese Entscheidung schickte mich in eine neue Welt. Profisport ist kein Job der um 8 Uhr morgens beginnt und um 17 Uhr endet. Um die hoch gesteckten Ziele erreichen zu können, muss ich immer wieder Kompromisse eingehen und mich gut organisieren. Mein Beruf ist mein Körper und mein Körper mein Kapital.

Im Moment liegt mein ganzer Fokus auf dem Profisport. Das Journalismus/Organisationskommunikation-Studium habe ich bereits nach einem Semester verlassen, da es sich nicht mit meinen Zielen und Vorstellungen deckte. Dieser Entscheid hat sich in den vergangenen Monaten mehrfach als richtig bewiesen.

Nicht nur das körperliche sondern auch das mentale Training ist aus meiner Sicht im Spitzensport elementar.
Deshalb setze ich mich seit Beginn des letzten Jahres intensiv mit mir und meiner Persönlichkeit auseinander. Die Persönlichkeitsentwicklung hat in meinem Alltag einen sehr grossen Stellenwert und ich fördere diese durch das Lesen von Büchern und den Besuch von Seminaren. Die vermittelten Denkanstösse und gewonnenen Erkenntnisse stärken mich mental und verhelfen mir zu neuen Ideen und Zielen, die ich dann individuell fördere.

Im November 2019 werde ich zudem am Trainerkurs C (Leichtathletik) in Tenero teilnehmen, um mein Fachwissen im sportlichen Bereich zu erweitern.